• Kommunikation erleben!

    „Es wird eine neue Gesellschaft entstehen, jedoch nicht mehr nur auf der Basis des Vermögens, sondern vielmehr auf der Basis von Intelligenz und Emotion!“
  • Strategische Öffentlichkeitsarbeit

    „Die Emotionen gewinnen, ohne dass der Verstand verliert.“
  • Medienarbeit

    „Tauchen Sie ein. Mit uns. In die faszinierende Welt der Kommunikation.“

Kritische Fragen am Valentinstag

Es gibt viele Möglichkeiten, kritischen Fragen zu begegnen. Dies ist eine davon. Frage der Journalistin von Leipzig TV “Sie haben doch bestimmt eine Liebste oder einen Liebsten?” Antwort des Mannes auf der Strasse “Ich weise diese Unterstellung entschieden zurück. Unterstellungen sind ein journalistischer Trick….” Und dann halten Sie einfach einen Vortrag über den Valentinstag. Wie dieser Mann. Viel Spass beim üben. Click Video.

Eine einfache Frage zum Valentinstag

Mitten ins Herz

In der „Rundschau“ vom 8.2.12 sagte John Coffee, Rechtsprofessor an der Columbia University: Die Bank Wegelin habe Fehler der Vergangenheit wiederholt, darum habe Bharara sie angeklagt. «Die USA fühlen sich von den Schweizer Banken an der Nase  herumgeführt. Die Finanzhäuser ignorieren einfach, was die Schweiz und die UBS ausgehandelt hatten. Die USA haben die Geduld in Bezug auf das Schweizer Bankensystem zum grossen Teil verloren. Amerika ist in einer Position, in der sie die Schweiz härter strafen kann, als es der Schweiz gefällt.»

(Wirtschafts-)Kriegserklärung hin oder her: Die Bank Wegelin, jene älteste Privatbank der Schweiz mit gutem Ruf, hat das Bankgeheimnis beschworen und eloquent von der Dummheit des Steuerzahlens gesprochen. Das diese Art der Kommunikation nicht nur die Amerikaner aufhorchen lässt, liegt in der Natur der Sache. Entscheidend ist jedoch nicht nur, wie kommuniziert wird, sondern vor allem auch, wer der Sender ist. Wegelin ist Symbol für den Schweizer Finanzplatz und das Bankgeheimnis. Das haben die USA verstanden. Jetzt zeigen sie ihre Art der Kommunikation.

Das erinnert an eine Szene in dem berühmten amerikanischen Film „Pearl Habor“. Dort sagt Colonel Doolittle zu seinen zwei besten Piloten, kurz bevor sie einen Angriff auf Tokio als „Antwort“ auf Pearl Habor starten, auf die Frage, wenn sie schon sterben müssten, dann wollten sie doch wissen wofür: „Wir sind zwar nur wenige im Vergleich zum Angriff der Japaner. Aber wir treffen sie mitten ins Herz. Dort wo es niemand erwartet und wo es am Meisten wehtut.“

Journalisten auf der Jagd?

In einem jüngeren Kommentar in der “Weltwoche” über Sinn und Unsinn der Blocher-Fixierung seitens der Medien schreibt Autor Kurt W. Zimmermann, „die wichtigste Triebfeder des Journalismus ist die Demontage“ und ergänzt: „Die erfolgreiche Demontage ist die einzig wahre journalistische Trophäe.“

Es handele sich, so Zimmermann, um eine Blocher-Neurose, eine Art krankhafter Fixierung. „(…)Sie kann leicht erklärt werden, weil es dabei um das Herz des Journalismus geht. Es gibt einige Triebfedern für Journalismus, aber die wichtigste Triebfeder ist immer dieselbe geblieben. Die wichtigste Triebfeder des Journalismus ist die Demontage. Das ultimative Ziel eines ambitionierten Journalisten ist die Zerstörung einer Karriere. Natürlich werden die Journalisten das öffentlich nie zugeben. Im privaten Gespräch aber sind sie sich einig. Die erfolgreiche Demontage ist die einzig wahre journalistische Trophäe. (…) Manchmal entstehen die Treibjagden eher zufällig. Dann breiten sie sich spiralförmig aus und gewinnen an Stärke, weil die Aussicht auf die Zerstörung einer Karriere dermassen verlockend wird.“

Eine spannende These des Herrn Zimmermann, die allerdings auch nur aus der Feder eines Journalisten selbst stammen kann. Apropos Trieb: Zimmermann beschreibt das Jagdverhalten mit einer interessant maskulinen Sprache: Trieb, Triebfeder, Zerstörung,  Verdammnis, Trophäe, Treibjagd, Zielobjekt, erledigt, tot.  Woran das wohl liegt?

Die 10 neuen Gebote der Kommunikation

1. Vergessen Sie das Geld, sprechen Sie das Hirn an!
2. Loud is out! Lernen Sie die Kunst, leise zu treten und dennoch gehört zu werden!
3. Muss nicht immer klug sein: „Der Chef spricht selbst“. Suchen Sie sich einen Dolmetscher!
4. Stellen Sie der Vernunft noch die Empathie voran!
5. Zuhören will auch gelernt sein. Genormtes Sendungsbewusstsein kommt nicht an!
6. Legen Sie einen Zahn zu, aber verrennen Sie sich nicht!
7. Diskretion funktioniert auch in der Kommunikation!
8. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Oder: man sieht sich immer zweimal im Leben!
9. Reden Sie wieder so, dass jeder Sie versteht! (sh. Bild)
10. Lernen Sie chinesisch. Das gibt Charisma, weil Sie vorausschauen können!

Imagefaktor Fussnote

Imagefaktor FussnoteDeutschlands politischer Superstar von und zu Guttenberg ist schon lange auf und davon. Gestolpert über Fussnoten, die nicht er hinterlassen hat. Das Geschrei war gross und der empörte Wutbürger hatte endlich ein Ventil gefunden, um der aus dessen Sicht immer weiter abgleitenden und realitätsfremden politischen Elite eins zu pfeifen. Die politischen und auch medialen Begleiterscheinungen sind bekannt: Opportunismus, Wankelmut und die gerade passende Rückstellung wichtiger Themen, zu denen niemand bereit ist, glaubwürdig Stellung zu nehmen. Hätte Guttenberg noch zwei Wochen durchgehalten, wäre er wohl noch im Amt mitsamt der Lüge. Denn die Ökonomie der Aufmerksamkeit hätte zu seinen Gunsten gespielt.

RiedmüllerVerlag

Romy Kretschmer
nebenan

„nebenan wohnt frau müller in ihrem zimmer aus seide, das aussieht wie papier und es knistert dort ab und zu.“

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